Der zugehörige Text bei YouTube muss hier auch unbedingt erwähnt werden: a rumba by Gerhard Graf-Martinez. Bassam on lead. Karim with the strumming pattern from hell! :)
Freitag, 29. Mai 2009
„Cabalos Blancos“ aus Gipsy Guitar
Hier die Jungs aus dem Libanon (tja - auch da wird wohl Flamencogitarre gespielt) vergaß ich total. Die sind cool drauf. Sie spielen Caballos Blancos aus Gipsy Guitar. Ich glaube die DVD werde ich mir demnächst auch mal zulegen. Wenn ich den Jungs zuhöre, bzw. zuschaue juckt es mich total in den Fingern diese Rumba sofort mit anderen zu spielen.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Wieder Flamencogitarre üben ...
So - nun habe ich hoffentlich wieder mehr Zeit zum Gitarre spielen. Über den Einstieg im zweiten Band, also mit Kapitel 6, kann ich noch nicht viel sagen, da ich mich momentan mit den ersten Übungen rumquäle. In ein zwei Wochen dann mehr.
Auf der Suche, wie es denn anderen ergeht, die sich mit der Flamenco-Gitarrenschule von GGM befassen, bzw. damit lernen, gab ich mal in YouTube die Keywords 'Graf Martinez' ein - und siehe da, es gibt weltweit erstaunlich viele, die nach der Methode 'unseres Flamenco-Lehrers' Flamencogitarre lernen. Nicht jedem würde ich empfehlen, sein Geklimpere der Weltöffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, aber es ist ja mal ganz nett, zu sehen wie von der internationalen Gitarren(lern)welt die Musik der Andalusier von einem Deutschen gelehrt, verstanden und geübt wird.
Abgesehen davon, dass ich nicht alle Video-Beiträge hier erwähnen will , womöglich auch nicht alle gefunden habe, ist doch erstaunlich, dass Rumbita 1 und 2 am häufigstem dargeboten wird. Ganz selten ist die Bulerias zu hören. Seht und hört selbst:
Sehr stark vertreten ist Elena aus Ungarn (nicht nur mit Flamenco) und „Mr. bebopguitar“:
Rumbita
Mr. „bebopguitar“ hat's ziemlich gut drauf. Sein Rasgueo gefällt mir sehr gut. Auf einer Flamenca würde es wohl verdammt gut klingen.
Tarantas
Etwas „crazy" finde ich die Umgebung, in der er spielt. Ein echter Gitarrenfreak.
Sehr schön - da muss ich wohl noch etwas üben.
Pulgar-Übung
Dieser Post benötigt sehr lange Ladezeiten, da alle Vids von YouTube gezogen werden. Sorry - geht aber nicht anders, besser gesagt, ich weiss es nicht anders. Wenn ihr die Videos größer sehen wollt, dann klickt einfach auf das YouTube-Logo rechts unten. Nun landet ihr bei YouTube - mit der backspace-Taste, oder im Browser mit dem zurück-Button kommt ihr wieder auf meinen Flamencogitarre-Blog zurück.
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Dienstag, 13. Januar 2009
Flamencogitarre im Web hören
Auf dem Blog von Graf-Martinez las ich soeben den Post über das Flamenco-Radio . Hier eine kurze Ergänzung, bzw. weitere Web-Radios, die Flamenco-(gitarre)-Musik anbieten:Auf dem von GGM erwähnten Web-Radio ist fast immer zum Ende einer vollen Stunde ein Flamencogitarrenstück zu hören.
Auf Tim´s Flamenco-Radio-Net ist mehr von zeitgenössischen Flamenco-Interpreten zu hören, sowie auch mehr Flamenco-Gitarre und auch ein bisschen Rumba (Gipsy Kings, aber auch diese komische Gringo-Kombo “Struntz" ... irgendwas. Hier der Link zur Playlist zu TimsRadio. Für Win wird Winamp benötigt. Auf iTunes Mac/Win läuft die Playlist sehr gut.
Sky.FM bietet einen "Classical & Flamenco"-Kanal an, mit der genauen Bezeichnung "a mix of classical, spanish, and flamenco guitar". Flamenco habe ich bisher wenig gehört, immer nur Gringo-Rumba von Pseudo-Flamencogitarristen, wie Armik, Rangin und Spezies, die eigentlich gar keinen Flamenco-Ton auf der Gitarre haben (soviel hör ich jetzt schon ;-) Naja - wem´s gefällt. Der Fairness halber sei es hier erwähnt.Unbedingt erwähnenswert ist das Jondo-Web-Radio. Hier bieten vier Moderatoren in ihren Kanälen Flamenco-Musik an. Mit viel Information. Aber leider werden Titel selten komplett gespielt, da oft dazwischen gequatscht wird.
Flamencobeat von flamenco.ca finde ich nicht interessant, da es nur mit dem VLC-Plug-in abgespielt werden kann.
Viel Spaß beim Flamenco-Radio hören.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Weihnachten ohne Flamencogitarre
Hallo liebe Leute! Ich komme leider nicht mehr zum Schreiben und auch kaum noch zum Flamenco-Gitarre-Spiel. Der Grund ist mein zeit- und nervenzehrender Zividienst. Aber darüber will ich jetzt nicht schreiben. Ich wünsche allen Flamenco spielenden Gitarristen und Gitarristinnen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Ab Februar 2008 hab ich wieder mehr Zeit für die Flamencogitarre und diesen Blog.
Mittwoch, 23. Juli 2008
Gerardo Núñez (Flamencogitarre) ...
Tonio de Miguel (Bass), Cepillo (Perc). Nicht nur für unsere österreichischen Freunde der Flamencogitarre dürfte dieser Termin interessant sein. Ein wirklicher Großmeister der Flamenco-Gitarre und Spitzen-Techniker Gerardo Núñez ist mit seinem Trio und dem Programm Andando el Tiempo Unendliche Weiten - irgendwo zwischen Jazz und Flamenco in Millstatt (Kärnten/A) zu hören. Am 9.8.2008 im Kongresshaus um 19.30 Uhr.
Vielleicht ist der Eine oder Andere um diese Jahreszeit dort in der Gegend, oder fährt wegen des zeitgleich stattfindenden Gitarrenfestival mit Gitarren-Kursen und Konzerten hin. Gerardo gibt auch einen Kurs - im Programm steht Einführung in die Grundtechniken der Flamencogitarre, kann mir aber nicht vorstellen, das ein Crack aus der Champions League Anfänger unterrichtet.
Samstag, 24. Mai 2008
Ein Leben mit der Flamencogitarre
Sorry für meine Abwesenheit in den letzten Wochen, aber ich muss(te) lernen, lernen, lernen. Nun geht es dem Ende zu - ¡gracias a Dios! und ich kann endlich wieder Flamencogitarre spielen. Letzte Woche bekam ich zum ersten Mal die deutsche Flamenco-Zeitschrift ¡anda! in die Hand. Das Cover, auf dem die Innenseite einer Gitarrendecke abgebildet ist, lässt vermuten, dass sich bei dieser Ausgabe, wie im Vorwort zu lesen ist, alles um das Thema Flamencogitarre dreht.
Zwei Themen, genauer gesagt Interviews, wie schon auf der Titelseite angekündigt, mit Paco de Lucía und Gerhard Graf-Martinez interessierten mich natürlich brennend. Weitere Beiträge zur Geschichte der Flamenco-Gitarre, sowie der Unterschied zur Klassikgitarre kennt man ja aus Graf-Martinez´ Publikationen und seiner, sowie auch aus vielen anderen Flamencogitarren-Sites.
Das Erfrischende am Paco-Interview ist, dass es nicht in ein, wie wir es aus den üblichen Gitarre-Akustik-Electric-Pipapo-Gazetten kennen, Werbegespräch des Gitarren-Heros, oder Welches-Equipment-benutzt-du-Fragen mündet. Nein - die Interviewerin, ihren Respekt und ihre Nervosität vor dem Gespräch mit dem großen Paco de Lucía kann man wirklich nachempfinden, entlockt dem Meister in den paar Minuten, die sie zur Verfügung hatte, interessante Kommentare und Meinungen. Auffallend ist, dass die beiden Interviewten ähnliche Sorgen äußern, was die Zukunft unseres Planeten betrifft. Dass sich Musiker dazu äußern, also auch eine politische Meinung haben, macht die Flamencogitarren-Szene gleich um einiges sympathischer. Traurig ist zu erfahren, dass dem größten Flamenco-Gitarristen aller Zeiten mit knapp 60 Jahren ein wenig die Power ausgeht. Für uns Jungen ist es wohl kaum nachvollziehbar und sechszig ist für mich persönlich verdammt alt. Wenn ich Don Paco, den ich leider erst einmal live im Konzert erleben konnte, mit einem meiner Nachbarn vergleiche, der gerade mal ein paar Jahre älter ist, kann ich nur sagen „hallo“.
Über Graf-Martinez ist einiges zu erfahren, aber wenig Aktuelles. Die Überschrift „Ein Leben mit der Flamencogitarre“ weist schon darauf hin, dass Flamenco, das Instrument und seine Art, das Flamencogitarrenspiel weiter zu geben, nicht nur einfach mal ein Lebensabschnitt war, sondern ziemlich viel Engagement und Passion dahintersteckt. Gesundheitlich, auch nicht mehr der Jüngste, hat es ihn richtig schlimm mit dem Rücken, den Bandscheiben erwischt. Gefragt wird aber auch nach seinen Lehrern, wie er zu dem Entschluss kam, aus Flamenco einen „Beruf“ zu machen, welche Musikern ihn geprägt haben. Interessant ist seine Antwort zu der Frage, was ihn im Flamenco abturnt, was ihn an der Flamencogitarre fasziniert und dass für ihn nicht immer die Saiten-Artistik und die hohe Virtuosität eines Musikers entscheidend ist. Weitere Information sind, dass er selber schon Gitarren gebaut hat. Cool und richtig, finde ich zumindest, seine Einstellung, bzw. Meinung zur Entwicklung nicht nur im Flamenco, sondern allgemein in der Musik.
Dies (siehe Flamenco-Gitarre.de) und vieles mehr über die Flamencogitarre, auch ein Interview mit einer Flamenco-Gitarristin aus Cádiz, über Chicuelo ist in der jüngsten Ausgabe der ¡anda! zu lesen.
Zwei Themen, genauer gesagt Interviews, wie schon auf der Titelseite angekündigt, mit Paco de Lucía und Gerhard Graf-Martinez interessierten mich natürlich brennend. Weitere Beiträge zur Geschichte der Flamenco-Gitarre, sowie der Unterschied zur Klassikgitarre kennt man ja aus Graf-Martinez´ Publikationen und seiner, sowie auch aus vielen anderen Flamencogitarren-Sites.Das Erfrischende am Paco-Interview ist, dass es nicht in ein, wie wir es aus den üblichen Gitarre-Akustik-Electric-Pipapo-Gazetten kennen, Werbegespräch des Gitarren-Heros, oder Welches-Equipment-benutzt-du-Fragen mündet. Nein - die Interviewerin, ihren Respekt und ihre Nervosität vor dem Gespräch mit dem großen Paco de Lucía kann man wirklich nachempfinden, entlockt dem Meister in den paar Minuten, die sie zur Verfügung hatte, interessante Kommentare und Meinungen. Auffallend ist, dass die beiden Interviewten ähnliche Sorgen äußern, was die Zukunft unseres Planeten betrifft. Dass sich Musiker dazu äußern, also auch eine politische Meinung haben, macht die Flamencogitarren-Szene gleich um einiges sympathischer. Traurig ist zu erfahren, dass dem größten Flamenco-Gitarristen aller Zeiten mit knapp 60 Jahren ein wenig die Power ausgeht. Für uns Jungen ist es wohl kaum nachvollziehbar und sechszig ist für mich persönlich verdammt alt. Wenn ich Don Paco, den ich leider erst einmal live im Konzert erleben konnte, mit einem meiner Nachbarn vergleiche, der gerade mal ein paar Jahre älter ist, kann ich nur sagen „hallo“.
Über Graf-Martinez ist einiges zu erfahren, aber wenig Aktuelles. Die Überschrift „Ein Leben mit der Flamencogitarre“ weist schon darauf hin, dass Flamenco, das Instrument und seine Art, das Flamencogitarrenspiel weiter zu geben, nicht nur einfach mal ein Lebensabschnitt war, sondern ziemlich viel Engagement und Passion dahintersteckt. Gesundheitlich, auch nicht mehr der Jüngste, hat es ihn richtig schlimm mit dem Rücken, den Bandscheiben erwischt. Gefragt wird aber auch nach seinen Lehrern, wie er zu dem Entschluss kam, aus Flamenco einen „Beruf“ zu machen, welche Musikern ihn geprägt haben. Interessant ist seine Antwort zu der Frage, was ihn im Flamenco abturnt, was ihn an der Flamencogitarre fasziniert und dass für ihn nicht immer die Saiten-Artistik und die hohe Virtuosität eines Musikers entscheidend ist. Weitere Information sind, dass er selber schon Gitarren gebaut hat. Cool und richtig, finde ich zumindest, seine Einstellung, bzw. Meinung zur Entwicklung nicht nur im Flamenco, sondern allgemein in der Musik.
Dies (siehe Flamenco-Gitarre.de) und vieles mehr über die Flamencogitarre, auch ein Interview mit einer Flamenco-Gitarristin aus Cádiz, über Chicuelo ist in der jüngsten Ausgabe der ¡anda! zu lesen.
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